Projektziele und -ergebnisse

Quer durch alle Branchen kommen Beschäftigte mit Gefahrstoffen in Berührung, aber vielen von ihnen ist nicht bewusst, dass sie mit Gefahrstoffen arbeiten oder sie unterschätzen die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken. Problematisch ist der Umgang mit Gefahrstoffen erfahrungsgemäß vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen, besonders aber in Kleinstbetrieben. Teils, weil den Verantwortlichen häufig entsprechende Informationen fehlen oder sie nicht ausreichend qualifiziert sind.

Diese Informations- und Wissenslücke soll mit dem Kooperationsnetzwerk „Gefahrstoffe im Griff“ verringert werden. Das Prinzip ist einfach: Experten aus Arbeitsschutzverwaltung, Berufsgenossenschaften, Handwerksinnungen, Ärztekammern etc. stellen Betrieben und Beschäftigten gebündelt ihr Wissen rund um den Umgang mit Gefahrstoffen zur Verfügung. Technisch wird das Netzwerk durch eine Internetplattform unterstützt: Hier werden branchenspezifische Informationen und praxistaugliche Werkzeuge und Konzepte für ein wirksames Gefahrstoffmanagement angeboten.

Die Arbeitsaufgaben im Projekt "KMU-Netzwerk 'Gefahrstoffe im Griff' - Umsetzung und Verankerung eines pragmatischen Gefahrstoffmanagements in KMU" sind am 30. September 2004 mit Übergabe des englischsprachigen Projektberichtes an die Europaen Agency for Safety and Health at Work in Bilbao termingerecht abgeschlossen worden. Die Akteure des Kooperationsnetzwerkes sind seither schwerpunktmäßig einerseits im "Fachprogramm Gefahrstoffe im Handwerk" des Landes Nordrhein-Westfalen tätig und andererseits arbeiten sie an der praktischen Umsetzung der neuen nationalen Gefahrstoffverordnung, die am 1. Januar 2005 in Kraft getreten ist, in Unternehmen und Verwaltungen mit. Parallel dazu wird das KMU-Gefahrstoffportal auf aktuellen Stand gehalten und weiterentwickelt, so ist z.B. Anfang Oktober 2004 die für die europäische Industrie zukünftig sehr wichtige neue EU-Chemikalienpolitik ("REACh-Verordnung") als Hauptrubrik aufgenommen und ausgearbeitet worden.

Am 2. Dezember 2004 sind die Ergebnisse dieses nationalen Projektes im Düsseldorfer Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen vor eingeladenen Experten aus dem Gefahrstoffbereich und aus der Betriebspraxis präsentiert worden. Die Experten kamen u.a. aus der staatlichen Arbeitsschutzverwaltung (z.B. StAfA Essen, LAfA NRW, MWA NRW, BAuA), aus den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung (z.B. BGW, LUK, HVBG), aus den Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern (z.B. HWK Düsseldorf, IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid) und aus Unternehmen (z.B. Fa. Henkel, Fa. Zeise). Moderiert wurde diese Veranstaltung von Herrn Dr. Werner Ködel, dem Leiter dieses nationalen Projektes aus der Landesanstalt für Arbeitsschutz Nordrhein Westfalen.

Projektpräsentation am 2. Dezember 2004 im Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen




Entwicklung, Ergebnisse, Akzeptanz und Nachhaltigkeit des KMU-Gefahrstoffportals (PDF-Datei, 2 MB) Beitrag zur Entwicklung, Ergebnissen, Akzeptanz und Nachhaltigkeit des KMU-Gefahrstoffportals (K.-H. Lang, Institut ASER e.V., Wuppertal; PDF-Datei, 2 MB).

Beitrag zur Entwicklung, Ergebnissen und Nachhaltigkeit des KMU-Netzwerkes der Gebäudereiniger (P. Scharfenberg, HWK Düsseldorf, Oberhausen; pdf-Format, 0,5 MB) Beitrag zur Entwicklung, Ergebnissen und Nachhaltigkeit des KMU-Netzwerkes der Gebäudereiniger (P. Scharfenberg, HWK Düsseldorf, Oberhausen; pdf-Format, 0,5 MB)

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