Projekthintergrund

Das Projekt "KMU-Netzwerk 'Gefahrstoffe im Griff' - Umsetzung und Verankerung eines pragmatischen Gefahrstoffmanagements in KMU" wurde von Januar 2004 bis September 2004 unter der Leitung der damaligen Landesanstalt für Arbeitsschutz NRW durchgeführt und von der Europaen Agency for Safety and Health at Work gefördert.

Der Projektflyer "Gesünder Arbeiten - auch mit Gefahrstoffen", der mit Unterstützung der Gemeinschaftsinitiative Gesünder Arbeiten e.V. (GiGA) im August 2004 erschienen ist, erläutert übersichtlich die Ziele und Vorgehensweise sowie die bisherigen Ergebnisse des KMU-Netzwerkes.

Mit Unterstützung des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie Nordrhein-Westfalen e.V. (Schriftleitung: Dipl.-Ing. Karl-Josef Keller) ist im April 2005 die Broschüre "Gefahrstoffportal im Internet - Ein Instrument für das betriebliche Gefahrstoffmanagement" (Nr. 410-413) in der Schriftenreihe LEISTUNG UND LOHN erschienen (Herausgeber: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände), die über den HEIDER-Verlag bezogen werden kann.

Die berufs- bzw. branchenspezifischen Netzwerkergebnisse und das Gefahrstoffportal www.gefahrstoffe-im-griff.de des Projektes "KMU-Netzwerk 'Gefahrstoffe im Griff' - Umsetzung und Verankerung eines pragmatischen Gefahrstoffmanagements in KMU" wurden u.a. in dem im Juli 2004 von der staatlichen Arbeitsschutzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen gestarteten Fachprogramms "Gefahrstoffe im Handwerk" weiter genutzt.

In diesem NRW-Fachprogramm wurden Handwerksbetriebe bei der Gestaltung eines praktikablen Gefahrstoffmanagements unterstützt. Neben der Entwicklung von Unterstützungshilfen zum Schutzstufenkonzept gemäß der neuen Gefahrstoffverordnung wurde im Laufe dieses NRW-Fachprogramms auch das Angebot an berufs- bzw. branchenspezifischen Lösungswegen für ein praktikables Gefahrstoffmanagement verbreitert.

Das Landesprogramm "Gefahrstoffe im Handwerk" der staatlichen Arbeitsschutzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen hat im Juni 2005 zur neuen Gefahrstoffverordnung vier aktuelle Handlungshilfen für Kleinbetriebe des Handwerks (Gebäudereinigung; Kfz-Werkstätten; Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik; Schreiner- und Tischlerhandwerk) herausgegeben. Damit wurden vom Juli 2005 bis zum März 2006 hauptsächlich Kleinbetriebe dieser Handwerksbereiche über ein praktikables, betriebliches Gefahrstoffmanagement informiert und beraten. Die Handlungshilfen wurden von der staatlichen Arbeitsschutzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit Fachverbänden des Handwerks und dem Zentrum für Umwelt und Energie der Handwerkskammer Düsseldorf sowie mit gewerblichen Berufsgenossenschaften entwickelt und abgestimmt.